Online-Workshop am 23.06.2021, 17.00-19.00 Uhr

Wie kann sinnvolle Prävention aussehen?

Am 23.06.2021 in der Zeit von 17.00-19.00 Uhr wird die Referentin Sevdanur Öcan dieser Thematik im Rahmen eines Online-Workshops für Lehrkräfte und Interessierte auf den Grund gehen.

Die Integrationsagentur des Diakonischen Werkes Solingen möchte gemeinsam mit dem Projekt „Wegweiser – gegen gewaltbereiten Salafismus im Bergischen Land“ der Stadt Wuppertal auf ein Thema aufmerksam machen, welches gerade in schwierigen Zeiten der Pandemie und der Verbreitung von Verschwörungstheorien an Aktualität zugenommen hat: religiöser Extremismus. Religiöser Extremismus hat häufig eine politische Dimension, welcher gegen freiheitliche und demokratische Werte verstößt, Gewaltbereitschaft wird tendenziell akzeptiert und zum Teil propagiert. Junge Menschen werden unter Umständen manipuliert und in Gesellschaftskreise gezogen, die sie auf eine gefährliche Weise prägen und beeinflussen können.

Was ist religiöser Extremismus? Was unterscheidet ihn von Religiosität? Wer wird radikal? Was sind Radikalisierungsmerkmale? Wie gehen wir um mit Antisemitismus?  Fragen rund um das Thema wird Sevdanur Öcan in ihrem Online-Workshop aufgreifen.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldung unter alice.pollmann@evangelische-kirche-solingen.de.

 

Online – Workshop am 29.06.2021 von 18.30 – 20.30 Uhr

 

 

Die Integrationsagentur des Diakonischen Werks Solingen organisiert wieder einen spannenden

Online-Workshop  „Taube Flüchtende – reine Ohrensache?“ am 29.06.21, von 18.30 bis 20.30 Uhr.

Der Online-Workshop richtet sich an alle Interessierte, die mehr über das Thema Flucht und Taubsein lernen möchten. Es geht darum, Diskriminierung zu reduzieren und den Teilnehmer:innen die Kultur von tauben Menschen näher zu bringen, die z. B. Fluchterfahrung haben. Die Referentin Lela Finkbeiner ist beruflich und privat als Aktivistin tätig und setzt sich dafür ein, dass Gebärdensprachen und deren Kulturtragende sichtbar werden. Dabei geht es ihr nicht nur um die Faszination der Gebärdensprachen. Sie will an die Welt der Gebärdensprachkultur heranführen und aufzeigen, dass die Gebärdensprache-Community viel mehr ausmacht als das Reduzieren auf Gebärdensprache.

Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt via Zoom.

Anmeldung unter alice.pollmann@evangelische-kirche-solingen.de

Weitere Infos zu der Referentin und Aktivistin Lela Finkbeiner unter www.lelafinkbeiner.de

 

14. Mai 2021

Seit über 5 Jahren kooperieren die Hilfsorganisation Syniparxi und das Diakonische Werk Solingen, um den Geflüchteten auf Lesbos Akuthilfe anzubieten.

Der Vorstand von Syniparxi bedankt sich nicht nur für die jüngste Spende, sondern vor allem für die wertvolle Hilfe seit über 5 Jahren.

Syniparxi betont: „Diese Hilfe hat es uns ermöglicht, Tausende von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen, die die Insel Lesbos durchquert haben, was ihren schwierigen Aufenthalt hier humaner macht. Wir haben sie nicht nur unterstützt, indem wir auf ihre unmittelbaren Bedürfnisse wie Essen und Kleidung eingegangen sind, sondern auch bei künstlerischen, pädagogischen und sportlichen Aktivitäten.“

Das gesamte Schreiben finden Sie hier

07. Mai 2021

Projekt zur positiven Kommunikation für Erzieherinnen und Erzieher in unseren Kitas
Von Aktionen profitieren Familien in Solingen und Mitarbeitende der Diakonie

 

 

Die BERGISCHE Krankenkasse und das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises Solingen wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Von dieser neuen Kooperation profitieren zum einen die Mitarbeitenden der Diakonie und zum anderen Familien in Solingen.

Die gesetzliche Krankenkasse mit Sitz in Solingen finanziert beispielsweise ein Projekt für Erzieherinnen und Erziehern in den 15 Kitas der Diakonie in Solingen. „Wir unterstützen die Mitarbeitenden der Diakonie so bei ihrer täglichen Arbeit. Davon haben nicht nur die Erzieherinnen und Erzieher etwas, son-dern auch die kleinen Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen“, sagt Jan Römer, bei der BERGISCHEN zuständig für das betriebliche und schulische Gesundheitsmanagement.

Positive Kommunikation setzt auf ein Miteinander auf Augenhöhe und fördert das gegenseitige Verstehen ohne Vorwürfe und Verletzungen. Sie sorgt auch dafür, dass alle Beteiligten sich über ihre Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse bewusstwerden und sie offen äußern können und dürfen.

Weiterer Bestandteil der Kooperation zwischen der BERGISCHEN und der Diakonie ist beispielsweise eine Familienolympiade in den Kitas. Mit unterschiedlichen Aktionen in den Einrichtungen sollen kleine und große Menschen zu mehr Bewegung in der Familie animiert werden.

Viele weitere Aktionen sind in den drei Familienzentren der Diakonie geplant. „Die Coronazeit war auch eine bewegungsarme Zeit. Daher möchten wir mit Unterstützung der BERGISCHEN und unseren Mitarbeitenden, Kindern und Eltern in unseren Kitas demnächst wieder Spaß an Bewegung mit anderen ermöglichen, sagt Diakonie-Geschäftsführerin Ulrike Kilp.

Auch von der Expertise der BERGISCHEN beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie. Mithilfe der Krankenkasse, die dieses Jahr ihr 150. Bestehen feiert, werden bei dem evangelischen Wohlfahrtsverband Strukturen aufgebaut, die helfen, ein gesundes und attraktives Arbeitsumfeld zu etablieren.

Konsequent umgesetztes BGM reduziert Krankenstand, Arbeitsunfälle und Fluktuation und erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Seit vielen Jahren ist BGM ein Schwerpunkt der BERGISCHEN. Die Krankenkasse belohnt Betriebe mit einem Siegel. „BGM PRO Fit“ heißt die exklusive Auszeichnung vor allem für kleinere und mittlere Betriebe, die BGM bei sich erfolgreich umgesetzt haben.

 


 

Die BERGISCHE Krankenkasse ist eine für NRW und Hamburg geöffnete gesetzliche Krankenkasse.
Mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Kundenzentren in Solingen, Wuppertal und
Köln sowie in der Hauptverwaltung in Solingen für mehr als 71.000 Kunden da.

Bei der BERGISCHEN arbeiten Menschen, die Menschen mögen. Denn das Wichtigste ist ihnen der gute
und vertrauensvolle Kontakt zu den Kundinnen und Kunden. Deren Wohl und exzellente Gesundheitsversorgung liegen ihnen am Herzen.

Besuchen Sie die Bergische Krankenkasse unter: www.bergische-krankenkasse.de

 

23.04.2021

Betreuung in Zeiten von Corona

Wie wahrscheinlich so jeder, versuchen auch wir das Beste aus der derzeitigen Situation zu machen. Doch haben wir noch einen besonderen Auftrag. Wir möchten nicht, dass die Kinder noch mehr unter der derzeitigen Situation leiden und versuchen, ihnen alles so schön zu machen, wie es nur geht. Mit täglichen Angeboten gestalten wir den Kindern eine tolle Zeit. Unser Motto der Erholungstraße „Natur Aktiv“ greifen wir hierbei ganz besonders auf.

In und mit der Natur kann man einfach so vieles wunderschön machen. Da wäre z.B. ein einfacher Naturspaziergang, der zu einem Abenteuer werden kann oder aber das einfache weiße T-Shirt im Schrank, welches mit dem Gewürz „Kurkuma“ verschönert wird.

Auch die weißen Eier zu Ostern lassen sich farblich gestalten.

Mit ein bisschen Mehl, Salz, Wasser und Öl kann man einen ganzen Tag gestalten, indem man einfach eine Knetmasse herstellt, aus welcher man anschließend Anhänger für eine Kette anfertigen kann.

Ein altes Brett wird zu einem Spiel gestaltet.

 

Wie recycelt man eine Milchtüte? Ganz einfach, man zieht die äußerste Schicht der Verpackung ab und bemalt das braune Papier darunter. Danach füllt man Blumenerde ein und streut Kresse Samen darüber. Mit ein wenig Pflege wächst dort innerhalb von ca. zwei Tagen frische Kresse.

Was ist noch wichtig bei Kindern? Die eigene Wahrnehmung fördern! Wie kann ich einem Kind etwas über seinen Körper vermitteln. Unter anderem mit einem eigen hergestellten Körperbild

 

Text und Kollage: Lisa Baumgarten (Erzieherin Offener Ganztag Erholungstraße)

Aufgrund der großen Nachfrage freuen wir uns einen weiteren Antirassismus-Workshop für weiße Lehrer*innen anbieten zu können:

Rassismus ist ein Phänomen, das uns alle angeht: Menschen werden in unserer Gesellschaft ausgeschlossen, diskriminiert oder sogar Opfer von Gewalt – nur weil diese Menschen nicht als deutsch gelesen werden, obwohl sie es häufig sogar sind. Der Integrationsagentur des Diakonischen Werks Solingen ist es ein großes Anliegen, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und hat in der Aktionswoche gegen Rassismus auf dieses verbreitete Phänomen besonders im Bereich Schule aufmerksam gemacht. Wichtig ist vor allem, bei sich selbst zu beginnen: „Wann verhalte ich mich rassistisch? Wann reproduziere ich rassistische Denkweisen, die ich seit meiner Kindheit erlernt habe und was kann ich dagegen unternehmen?“

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir erneut einen„Antirassismus-Workshop für weiße Lehrer*innen“ an. Der Workshop wirft einen kritischen Blick auf die Institution Schule und bietet Lehrkräften die Möglichkeit an, sich mit den folgenden Fragen auseinanderzusetzen: „Was bedeuten eine weiße Dominanzkultur und Machtverhältnisse im Raum Schule für BIPoC Schüler*innen? Wie können weiße Lehrer*innen in ihrem Unterricht kritisch damit umgehen? Welche Bedeutung spielen dabei die eigenen Privilegien und welche Verantwortung tragen insbesondere weiße Lehrer*innen?“

Wir freuen uns, dass wir die tolle Referentin Sengül Bayrakli-Langer für diesen Workshop engagieren konnten. Sie ist Lehrerin of Color an einer Berliner Schule und als Fachseminarleiterin in der Lehrer*innenausbildung tätig. Sowohl in ihrem eigenen Unterricht als auch in der Ausbildung der Referendar*innen setzt sie den Fokus auf eine rassismuskritische Herangehensweise und blickt auf eine langjährige Erfahrung in dem Bereich Schule zurück.

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos und erfolgt über Zoom.

Anmeldung per Mail an: alice.pollmann@evangelische-kirche-solingen.de.

Existiert Gott? Annäherungen an eine fundamentale Frage.

Der Solinger Akademietag 2021 will sich der Herausforderung stellen und eine offene Diskussion wagen. Es sollen Stimmen aus christlicher Perspektive zu Wort kommen, wie auch eine Stimme aus atheistischer Perspektive. Nach einem systematischen Teil sollen auch eigene Erfahrungen mit der Frage nach der Existenz Gottes zum Tragen kommen.

Mit Superintendentin Dr. Ilka Werner, dem Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, Dr. Frank Vogelsang, dem Leiter der Akademie für säkularen Humanismus, Helmut Fink, sowie der Solinger Schulreferentin Pfarrerin Corinna Maßmann.

Der Akademietag 2021 wird als Online-Veranstaltung per Zoom durchgeführt. Für die Zugangsdaten melden Sie sich bitte kostenlos an bei anna.veerahoo@akademie.ekir.de!

Weitere Infos und das vollständige Programm auf klingenkirche.de

 

 

 

 

 

Kontrollen und Anfeindungen aufgrund der Hautfarbe, offener Hass im Internet. Das sind Alltagserfahrungen für viele Menschen. Darauf machen die „Wochen gegen Rassismus“ noch bis zum 28. März aufmerksam. Wer Rassismus bekämpfen will, muss gesellschaftliche Strukturen ändern. Genau daran arbeiten die Servicestellen der Integrationsagenturen. Sie werden jetzt von 13 auf 42 Stellen ausgebaut.

Sensibilisieren für rassistische Strukturen: Isabell Janik von der Solinger Servicestelle Anti-Diskriminierungsarbeit schaut gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen auch nach innen und setzt sich für mehr Diversität ein.

„Eskalierte Ticketkontrolle.“ „Rassismus-Vorwürfe nach Fahrscheinkontrolle.“ „Fahrkartenkontrolle eskaliert – Sprunggelenk gebrochen.“ Immer wieder machen rassistische Übergriffe in Bus und Bahn Schlagzeilen. „Die gezielte Kontrolle von Schwarzen Menschen und People of Color ist ein Riesenproblem, das uns immer wieder begegnet“, sagt Isabell Janik von der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit (kurz ADA) des Diakonischen Werks Solingen. „Ob in der S-Bahn, vor dem Club oder auch beim Arbeitsamt, uns kontaktieren Menschen, die Racial Profiling erleben. Für die Betroffenen ist das eine hochtraumatische Erfahrung.“ Sie können sich an die ADA wenden und erhalten Unterstützung.

Die meisten Servicestellen sind relativ neu. Seit 2017 wurden nach und nach die ersten 13 Stellen der Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Anfang des Jahres sind 31 weitere dazu gekommen. Sechs davon befinden sich in diakonischer Trägerschaft. „Wir wollen die Menschen stärken“, betont Ioanna Zacharaki, Diakonie RWL-Koordinatorin der Integrationsagenturen NRW. Ziel der Servicestellen sei es, Menschen, die Rassismus oder Diskriminierung erlebt haben, unabhängig zu beraten und auf ihrem Weg der Bewältigung des Erlebten zu unterstützen.

Auch juristische Unterstützung

„Neben der Möglichkeit, die schrecklichen Erfahrungen zu teilen, vermitteln wir bei Bedarf therapeutische Unterstützung. Und schauen gemeinsam, wie es weitergehen kann“, sagt Janik. „Auch juristischer Beistand gehört zu unseren Angeboten.“ Wenige Menschen würden allerdings vor Gericht ziehen, sagt Ioanna Zacharaki. Zu groß sei die psychische Belastung.

„Das ist ein Problem für uns. Denn wenn keine oder keiner aufsteht, wird sich gesellschaftlich nichts verändern“, so die Integrationsexpertin. Unsere Gesellschaft − jeder und jede von uns  − muss sich ändern. Egal, ob auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssektor oder im alltäglichen Miteinander, überall gibt es rassistische Äußerungen, Diskriminierungen und Vorbehalte. „Anti-Rassismus-Arbeit ist gerade jetzt extrem wichtig“, betont Ioanna Zacharaki. Die steigende Zahl Geflüchteter im Jahr 2015, die Finanzkrise und jetzt die Corona-Pandemie schafften Ängste und Verunsicherung. „Da wird schnell nach Sündenböcken gesucht. Krisen befeuern Rassismus und Diskriminierung.“

Anti-Rassismus-Training in Kitas

„Wir arbeiten systemisch und versuchen durch Sensibilisierungsarbeit die rassistischen Strukturen zu durchbrechen“, so Janik. Dafür richten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen den Blick zunächst nach innen. „Wir schauen ganz genau hin und fragen uns selbstkritisch: Wo sind wir vorurteilsbehaftet? Wie können wir in unserer Servicestelle diverser werden?“

Aktuell arbeitet Janik gemeinsam mit der Diakonie Düsseldorf an einem Leuchtturmprojekt für Kitas. Welches Spielzeug, welche Bücher vermitteln den Kindern ein weltoffenes Bild? Wie kann Mehrsprachigkeit in den Gruppen gefördert werden, statt sie als vermeintliches „Integrationshemmnis“ abzustempeln? „Im Projekt geht es auch um die Kommunikation. Wie spreche ich über Vielfalt? Wie vermittele ich, dass Diversität ganz normal und eine Bereicherung ist?“, beschreibt die Anti-Rassismus-Expertin. Ziel sei es, einzelne Erzieherinnen und Erzieher zu sensibilisieren. Sie sollen ihr Wissen dann in die Kindertagesstätten tragen und Kolleginnen und Kollegen motivieren, mitzumachen. So soll ein Konzept entstehen, das auch in anderen Bereichen genutzt werden kann.

Kompetenzverbünde bilden

Wirkliche Veränderungen können die Servicestellen nur durch eine gesicherte langfristige Finanzierung erreichen. Drei Millionen Euro zusätzlich gibt es für die Anti-Rassismus-Arbeit pro Jahr vom Land NRW. Mit dem Geld werde besonders der Ausbau der Stellen vorangebracht. Die 42 einzelnen Servicestellen der Wohlfahrtspflege arbeiten in 13 Kompetenzverbünden zusammen. Dadurch entstehen Experten-Cluster unter anderem zu den Themen Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, Antisemitismus und Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.

„Diese Entwicklung der Expertise ist sehr wichtig. So können wir viel gezielter arbeiten und die Stärken der einzelnen Stellen nutzen“, erklärt Zacharaki. Auch die ländlichen Gebiete seien gut abgedeckt. „Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Servicestellen bekannter werden. Gemeinsam können wir unsere Gesellschaft verändern.“

Text: Ann-Kristin Herbst/ Diakonie RWL