Solingen, 15.09.2023

Die Stadt Solingen organisiert am 26.09. einen Fachtag für Verschwörungsideologien. Veranstaltungsort ist die Gläserne Werkstatt, Hauptstraße 61 – 63. Die Moderation wird Thorsten Kabitz übernehmen.

Flyer Fachtag Verschwörungsideologien

Kitas und Offener Ganztag am Limit

Solingen, 06.09.2023

Reduzierung von Öffnungszeiten, Schließung von Angeboten und drohende Insolvenzen: Das leise Sterben bei Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagsschulen (OGS) hat begonnen. Kindern wird die Grundlage für ein chancengerechtes Aufwachsen entzogen, Eltern können sich nicht mehr auf die Betreuung verlassen, Mitarbeitende gehen auf dem Zahnfleisch und die Träger der Organisationen versinken in immer tieferen finanziellen Defiziten. Lesen Sie hier die aktuelle Pressemeldung der Freien Wohlfahrtspflege NRW:

Wir sind am Limit! | Freie Wohlfahrtspflege NRW (freiewohlfahrtspflege-nrw.de)

 

Die Bedrohung des Offenen Ganztags war auch vergangene Woche bei der Fachtagung das zentrale Thema:

Rettet den Offenen Ganztag! | Diakonie RWL (diakonie-rwl.de)

Solingen, 30.08.2023

Auch in diesem Jahr ist das Diakonische Werk wieder beim Fest „Leben braucht Vielfalt“ mit dabei. Das Fest findet am 02.09. ab 12:00 Uhr rund um den Fronhof in der Solinger Innenstadt statt. Ca. 50 Informations-, Aktions- und Essensstände stehen für das bunte Leben in unserer Stadt. Showtänze, Hip-Hop, Bollywoodtänze, Flamenco, Mitmachlieder und weitere Überraschungen versprechen einen fröhlich-bunten Tag der Vielfalt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher! Weitere Infos finden Sie hier!

In diesem Jahr feiert die „Evangelische Bergische Gefängnisgemeinde e.V.“ (EBGG) ihr 75-jähriges Bestehen.

Der gemeinnützige Verein engagiert sich in den drei Justizvollzugsanstalten des Bergischen Landes. Er fördert kreative und soziale Projekte, begleitet ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger und unterstützt die Arbeit der Seelsorger:innen im Vollzug. Die EBGG versteht ihre Arbeit im Sinne des christlichen Menschenbildes ohne Ansehen der Person, ihrer Taten oder des weltanschaulichen Bekenntnisses. Sie wird von den fünf Bergischen Kirchenkreisen, ihren Gemeinden sowie persönlichen Mitgliedern getragen.

Zum Jubiläum finden zwischen dem 14. und 26. September 2023 mehrere informative und kulturelle Veranstaltungen statt. Zu einem Teil der Veranstaltungen lädt die EBGG sehr herzlich ein, andere finden in „geschlossener Gesellschaft“ statt.

Das vollständige Programm und Informationen über die spannende Arbeit des Vereins finden Sie auf der Internetseite: www.gefaengnisgemeinde.de. In den Gemeinden liegen ab Mitte August Flyer mit dem Programm aus.

Gönül Eğlence (MdL) besuchte Träger des Kommunalen Integrationsmanagements

Solingen, 30.06.2023

Die grüne Landtagsabgeordnete Gönül Eğlence machte am letzten Mittwoch (28.06.2023) Station in Solingen und besuchte den Jugendmigrationsdienst beim IB (Internationaler Bund). Sie informierte sich vor Ort über das Kommunale Integrationsmanagement, kurz KIM. Da sich die Modelle und Herangehensweisen der Städte teilweise stark unterscheiden, besucht sie derzeit im Rahmen einer Sommertour verschiedene KIM Träger. An dem Termin nahmen Peter Horn, zuständig für KIM im Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt, und Judith Yazdani vom Diakonischen Werk teil.

Ausführlicher Bericht auf der Seite der Grünen

Vor über einem Monat hatten die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW einen Hilferuf an Ministerpräsident Hendrik Wüst abgesetzt. Eine Reaktion der Landesregierung auf den Offenen Brief zur Lage der Einrichtungen und Dienste vom 1. Juni 2023? Fehlanzeige! „Wir sind diesen außergewöhnlichen Schritt gegangen, weil wir in einer dramatischen Situation sind. Wenn die Landesregierung sich nicht schnellstens zu Ihrer Finanzierungsverantwortlichkeit bekennt, droht der Kollaps des Betreuungssystems in NRW“, so Christian Woltering, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Die steigende Inflation hat dazu geführt, dass Sachkosten und Personalkosten für die Einrichtungen und Dienste in existenzbedrohender Weise angestiegen sind. Die Finanzierung holt diese Kostensteigerung nicht oder nur sehr viel später nach. Es braucht daher schnellstens ein Rettungspaket, um das System vor dem Kostenkollaps zu retten.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der Freien Wohlfahrtspflege NRW, mit der auch das Diakonische Werk Solingen eng verknüpft ist: 2023-07-03 Freie Wohlfahrtspflege NRW Landesregierung-ignoriert-Hilferuf

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Gruppe angeboten für Trauernde, die einen nahen Menschen verloren haben.

Der Auftakt ist am Dienstagabend, 14. November 2023 im Evangelischen Gemeindehaus Höhscheid, Neuenhofer Str. 47, 42651 Solingen.

Die Leitung haben Friederike Stratmann und Angelika Spilker-Jacobs.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und einem vorbereitenden Gespräch im Oktober 2023 möglich ist.
Mail: simone.henn-pausch@ekir.de

Solingen, 07.06.2023

Bei bestem Wetter hat die Kita Parkstraße am vergangenen Samstag ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Nach einem stimmungsvollen Open Air Festgottesdienst, geleitet von Diakon Stracke, hatten vor allem die kleinen Besucher viele Möglichkeiten, aktiv und kreativ zu werden.

Sogar der Clown Ferdi und der Zauberer Paul Girardi (auf dem Foto) waren mit dabei und sorgten für gute Stimmung.

Wir gratulieren dem Team der Kita Parkstraße herzlich zu diesem gelungenen Fest und freuen uns, dass so viele Gäste dabei waren, um mitzufeiern!

Solingen, 02.06.2023

Die Schuldnerberatungsstelle der Diakonie Solingen sieht steigendes Überschuldungsrisiko durch Inflation

Eine weiter steigende Nachfrage nach Schuldnerberatung sieht die Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werkes als Folge der Inflation. „Das Überschuldungsrisiko steigt“, sagt Ursula Ring, Teamleiterin der Schuldnerberatung der Diakonie, zu Beginn der Aktionswoche Schuldnerberatung der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) am 12. Juni.

„Viele Menschen machen sich große Sorgen und sind verunsichert, wie sie die Zukunft bewältigen können. Das erleben wir in unserer Schuldnerberatung mit durchschnittlich 10 Anfragen täglich von Menschen in Not. Das Motto der Aktionswoche Schuldnerberatung: „Was können wir uns noch leisten? – Überschuldungsrisiko Inflation“ gibt die Stimmung ganz gut wieder“, sagt Linda Kästner. Es sei deutlich zu spüren, dass die meisten Waren, Energie, Mieten und andere Dinge teurer geworden sind. „Haushalte mit knappem Einkommen trifft es besonders hart“, stellt die Schuldnerberaterin fest. Nicht wenige Haushalte müssten bereits ein Drittel ihres Einkommens allein für den Wohnraum ausgeben und eine Entspannung der Situation sei nicht in Sicht. Umso schwieriger werde dann, die gestiegenen Energie- und die deutlich teureren Lebenshaltungskosten zu stemmen.

„Als gemeinnützige Schuldnerberatung ist es uns ein Anliegen, in der Diskussion über Infla­tion und ihre Folgen die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die aufgrund ihrer Einkom­menssituation besonders von der Inflation betroffen sind“, erklärt Ursula Ring. Daher unter­stützt sie die Forderungen der AG SBV zur Aktionswoche Schuldnerberatung. „Wir brauchen einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung“, fordert sie. Das sei dringend not­wendig, denn die Zugänge zur Schuldnerberatung seien deutschlandweit sehr uneinheitlich. „Mancherorts können nur Ratsuchende, die Bürgergeld oder Sozialhilfe erhalten, ohne jegli­che Einschränkungen kostenfrei beraten werden“ beklagt die erfahrene Schuldnerberaterin. Zudem müsse es einen zukunftsweisenden Ausbau der Finanzierung von sozialer Schuld­nerberatung geben.

Die Schuldnerberaterinnen fordern einen generellen Pfändungsschutz von existenzsichern­den Leistungen. Solange es den nicht gebe, sei eine finanzielle Abwärtsspirale für viele Haushalte vorprogrammiert. Diese führe dann auch dazu, dass die grundlegendsten Dinge wie Strom oder Gas nicht mehr bezahlt werden könnten, so dass es zu Energiesperren komme. „Mit allen Schuldnerberatungen der Verbände fordern wir: Keine Energiesperren für Verbraucherinnen und Verbraucher“ sagen die Beraterinnen. Vielmehr müsse ein unbürokra­tischer Zugang zu Sozialleistungen gewährleistet werden.

Linda Kästner weist darauf hin, dass für viele ihrer Klient*innen wegen der in Folge der Inflation steigenden Zinsen Kredite deutlich teurer würden. „Auch der ohnehin schon teure Dispokredit wird noch kostspieliger. Aber gerade Haushalte mit knappem Einkommen müssen diesen viel häufiger nutzen. Ebenso wird es für manche Familie, die sich mühevoll ein Eigenheim geleistet hat, ein böses Erwachen geben. Die Anschlussfinanzierung wird sehr viel teurer werden und wenn der Immobilienmarkt einbricht, wird es unter Umständen keine Anschluss­finanzierung geben,“ sagt sie.

Im Rahmen der Aktionswoche bietet das Diakonische Werk am Dienstag, den 13. Juni 2023 in der Zeit von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine offene Sprechstunde in der Beratungsstelle (Kasernenstraße 23) für alle Interessierten an. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.