Die Amnesty Gruppe in Solingen lädt in Kooperation mit der Integrationsagentur des Diakonischen Werkes Solingen am Dienstag, den 25.01.2022, ab 18:00 zur Vorführung des Dokumentarfilms „Nach der Stille“ ein. Das Regieteam, bestehend aus Fakhri Hamad und Marcus Vetter, begleitet eine ungewöhnliche Begegnung zweier Familien im Nahen Osten. Veranstaltungsort ist die VHS in Solingen, die Teilnahme ist kostenlos.

2002 verliert die israelische Jüdin Yaël Armanet-Chernobroda ihren Mann, den Friedensaktivisten Dov Chernobroda, durch ein Selbstmordattentat eines jungen Mannes aus dem Westjordanland. Sechs Jahre später sucht die Witwe des Verstorbenen den Kontakt zu der Familie des Attentäters, um die Bemühungen ihres Mannes um den Frieden zwischen Israel und Palästina fortzuführen.

Versöhnen statt Rächen – wie herausfordernd und mutig diese Entscheidung sein kann, illustriert der Dokumentarfilm auf einfühlsame Weise. Friedlicher Widerstand, zivilgesellschaftliches Engagement – diese Ziele sind auch maßgebend für die Arbeit von Amnesty International und des Diakonischen Werkes. Bereits seit 1972 setzt sich die lokale Gruppe von Amnesty für die weltweite Anerkennung und Durchsetzung der Menschenrechte ein. Die Integrationsagentur der Diakonie verfolgt die Teilhabeförderung zugewanderter Menschen in Solingen durch vielfältige Angebote. Der Film will, wie auch die Arbeit der Veranstalter, dazu ermutigen, offene Kommunikation zu wagen, ins Gespräch zu kommen, einander kennenzulernen.

  • 01.2022, ab 18:00 Uhr, VHS Solingen (Mummstraße 10, 42651 Solingen)
  • Filmdauer 84 Minuten
  • Anmeldung nicht erforderlich
  • Einlass nur bei Beachtung der 2G Regel (kontrolliert wird beim Einlass)

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!