Sie sind betroffen von der Hochwasser-Katastrophe vom 14./15. Juli 2021?

Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit!

In 5 Schritten zur finanziellen Hochwasser-Soforthilfe:

  1.  HIER Antrag herunterladen
  2. Drucken und ausfüllen des Antrags.
  3. Senden Sie den Antrag und die erforderlichen Unterlagen an zentrale@evangelische-kirche-solingen.de
  4. Wir prüfen Ihren Antrag.
  5. Nach positiver Prüfung erhalten Sie die Soforthilfe (bargeldlos).

Voraussetzungen für die Hochwasser-Soforthilfe-Leistung:

  1. ein schriftlicher Antrag der betroffenen Person sowie Kopien der Personalausweise. DOWNLOAD ANTRAGSFORMULAR
  2. die Betroffenheit der Antragstellenden durch das Hochwasser. Diese muss nachvollziehbar glaubhaft gemacht werden. Diese Prüfung soll eine schnelle Hilfe nicht erschweren. Sie stellt aber sicher, dass nur bedürftige Personen Leistungen der Soforthilfe und nur einmalig erhalten. Es sind daher alle Erkenntnismöglichkeiten zu nutzen, insbesondere der eigene Augenschein.
  3. die zweckentsprechende Mittelverwendung. Dies meint die Verwendung der Mittel zur Deckung eines akuten, hochwasserbedingten Bedarfs.
  4. Aufgrund der gegenwärtigen Katastrophenerlasse der Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kann die Bedürftigkeitsprüfung bis zu einer Hilfehöhe von 5.000 € entfallen.
  5. Pro Haushaltsvorstand können bis zu 300 €, für jede weitere Person im Haushalt bis zu 200 € ausgezahlt werden, höchstens aber pro Haushalt 1.500 €.
  6. Die Auszahlung hat unbar zu erfolgen.

Senden Sie bitte den Antrag dann an zentrale@evangelische-kirche-solingen.de, so können wir eine schnelle Abwicklung herbeiführen.

Alles Gute für Sie und Ihre Familie!

Hochwasser Soforthilfe

Informationen an den Antragsteller; Prüfung der Hilfevoraussetzungen durch den Hilfeträger

(1) Der Hilfeträger informiert den Antragsteller,

  • dass kein Anspruch auf die Hilfe besteht;
  • dass die Hilfeleistungen nachrangig gegenüber Versicherungsleistungen und staatlichen und öffentlichen Förder-mitteln zur Beseitigung von Hochwasserschäden sind und dass Anträge auf diese Leistungen gestellt werden müssen;
  • dass der Antragsteller alle Ansprüche und nachträgliche Veränderungen von Ansprüchen aus staatlichen oder/und öffentlichen Förderungen, Versicherungen, die der Schadensregulierung dienen sowie aus Förderungen anderer Dritter (DRK, Caritas, etc.) unverzüglich anzuzeigen hat;
  • dass aufgrund solcher Änderungen sich Rückzahlungsansprüche ergeben können;
  • dass zur Bearbeitung der Hilfe Daten des Antragstellers erfasst werden müssen, insbesondere sein Name und Vorname, Name und Vorname von Angehörigen und die Adresse;
  • dass diese Daten erfasst werden, um die Hilfegewährung nachhalten und gegenüber Behörden und andere Privaten belegen zu können;
  • dass ein Abgleich der Daten mit Hilfeanträgen anderer Hilfeträger mittels der Datenverarbeitungsanwendung „Phoenix“ erfolgt;
  • dass Versicherungsgesellschaften, von denen der Antragsteller Leistungen in Zusammenhang mit einer durch das Hochwasser verursachten Schadensregulierung erhalten hat oder gegenüber denen er im Zusammenhang mit dem Hochwasser Ansprüche auf Schadensregulierung erworben habe, den zuständigen staatlichen oder/und öffentlichen Stellen und dem Hilfeträger im Rahmen der Wiederaufbauhilfe die Höhe der erbrachten Leistungen sowie die Höhe der bestehenden Ansprüche mitteilen können;
  • dass im Rahmen der Hilfegewährung erhobene Daten für die Antragsbearbeit. (auch elektr. Form) verwendet werden.

(2) Der Antragsteller muss gegenüber dem Hilfeträger versichern,

  • dass er Anträge auf mögliche, vorrangige Hilfe gestellt hat oder stellen wird;
  • dass die behaupteten Schäden ausschließlich durch die Hochwasserkatastrophe entstanden sind;
  • dass alle Personen des Haushalts zusammen aus eigener Kraft nicht in der Lage sind, erforderliche Maßnahmen zur Deckung des entstandenen Bedarfs akut zu finanzieren;
  • dass alle gemachten Angaben zutreffend sind;
  • dass über sein Vermögen oder über das Vermögen einer zu seinem eigenen Haushalt gehörenden Personen kein Konkurs- oder Insolvenzverfahren beantragt, eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wurde;
  • dass gegen ihn oder eine andere Person seines Haushalts keine Zwangsvollstreckung betrieben wurde bzw. zurzeit stattfindet.

(3) Der Antragsteller muss gegenüber dem Hilfeträger zustimmen;

  • dass die Daten verwendet werden, damit die Hilfe gewährt werden kann.
  • dass seine Daten und die empfangenen Hilfeleistungen mit anderen Hilfsorganisationen und den zuständigen öffent-lichen Stellen im Rahmen der Wiederaufbauhilfe abgeglichen werden, und den dafür notw. Datenübermittlungen;
  • dass die Hilfeträger die erhobenen Daten anonymisiert für statistische Zwecke verwenden kann;
  • dass, sofern der Antragsteller einen oder mehrere Anträge auf staatliche Hochwasserhilfe gestellt habe, der Leistungsträger in seine antragsbezogenen Daten und Unterlagen bei den entsprechenden staatlichen Bewilligungsstellen Einsicht nimmt und/oder bei den entsprechenden staatlichen Bewilligungsstellen vorhandene Daten und Unterlagen zur weiteren Verwendung anfordern kann;
  • dass die erhobenen Personendaten elektronisch erfasst und mit den Daten anderer hilfegewährender juristischer Personen und Körperschaften abgeglichen werden können;
  • dass das der Hilfeträger von den Versicherungsgesellschaften, bei denen zum Zeitpunkt des Hochwassers (Schadenseintritt) ein oder mehrere Versicherungsverhältnisse bestanden, alle vertrags- und leistungsbezogenen Daten und Unterlagen zur weiteren Verwendung anfordern kann.

(4) Die Voraussetzungen der Hilfegewährung müssen zur Überzeugung des Hilfeträgers feststehen.

Hierzu kommen neben dem eigenen Augenschein der für den Hilfeträger tätigen Personen und allgemein bekannten Tatsachen auch alle anderen Freibeweismittel zur Anwendung. Die Grundlagen der Überzeugungsbildung sind zu dokumentieren.

Die Zustimmung muss dokumentiert werden.

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