Letzte Tour Mitte Juni 2022

Solingen, 30. Mai 2022

Aufgrund dessen, dass es zunehmend Probleme gibt, die Medikemante  direkt in die Ukraine zu schicken, beenden wir die Aktion „Medikamente“.

Der letzte Transport wird Mitte Juni stattfinden.

Wir danken den Spendern im Namen aller, denen die Medikamente und das Verbandsmaterial zugutekommt!

Jede/r sollte das Recht haben, sich bei Überschuldung kostenfrei beraten zu lassen

Solingen, 23. Mai 2022

Im Rahmen der Aktionswoche mit dem Motto „… und plötzlich überschuldet“ sind die Beraterinnen der Schuldnerberatung der Diakonie am Mittwoch, den 01. Juni 2022 von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0212 287 200 für alle Fragen im Zusammenhang mit Schulden und Verschuldung zu erreichen.

Von der Verschuldung in die Überschuldung ist es manchmal nur ein kleiner Schritt und in Zeiten von rasant steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel und großer Unsicherheit in der Wirtschaft ist dieser schnell getan – mit verheerenden Folgen.

Darauf macht die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Solingen anlässlich der Aktionswoche der Schuldnerberatung (30.05. bis 03.06.2022) aufmerksam, und fordert ein Recht auf Schuldnerberatung für alle und einen Ausbau der Schuldner- und Insolvenzberatung.

„Eine Krankheit, eine Periode der Kurzarbeit, eine heftige Nachzahlung beim Stromversorger: Vieles kann die eigene Finanzlage aus dem Gleichgewicht bringen. Das haben wir in der akuten Phase der Pandemie erlebt, das erleben wir jetzt vor dem Hintergrund steigender Preise,“ so Ursula Ring, Schuldnerberaterin bei der Diakonie „Und plötzlich ist man nicht mehr bloß verschuldet, sondern überschuldet, und damit gefangen in einem Teufelskreis aus Forderungen, die nicht beglichen werden können, Stigmatisierung und Scham.“

Recht auf Schuldnerberatung für alle

Wer sich Hilfe holt, hat bessere Chancen, aus der Überschuldung zu kommen. Dafür sind die Schuldner- und Insolvenzberatungen da.

Sie zeigen Wege auf, um die eigene finanzielle Situation zu stabilisieren und nachhaltig zu verbessern. In Solingen berät die Diakonie im Durchschnitt 1200 Ratsuchende im Jahr.

Leider haben nicht alle Menschen ein Recht auf eine kostenfreie Beratung– Soloselbständige, Rentner*innen, Student*innen und Arbeitnehmer*innen etwa sind davon ausgeschlossen.

Hier ermöglichen Eigenmittel des Evangelischen Kirchenkreises Solingen auch diesen Personenkreisen Beratung anzubieten, allerdings sind die Kapazitäten in diesem Bereich sehr begrenzt.

„Wenn man weiß, wie wichtig eine gute Beratung für die Überwindung der Überschuldung ist, leuchtet nicht ein, warum nicht alle, die in Schwierigkeit geraten, diese in Anspruch nehmen dürfen,“ so Ursula Ring. „Wir fordern ein Recht auf eine kostenfreie Beratung für alle und einen konsequenten Ausbau der Beratungsstellen, mit einer stabilen Finanzierung. Mit der passenden Hilfe können Existenzen gesichert werden“.

Hier kommen Sie zur Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werkes

 

Am vergangenen Mittwoch haben die ehrenamtlichen Berater der ambulanten Krebsberatung am Onkologie-Tag des Klinikums Solingen teilgenommen. Bei bestem Wetter waren im Bereich der Personalcafeteria verschiedene Infostände aufgebaut, an denen sich Betroffene, Familienangehörige und interessierte Personen beraten lassen konnten. Weiterhin gab es interessante Vorträge aus den verschiedenen, im Klinikum ansässigen, Fachbereichen.

Beim Onkologie-Tag für die ambulante Krebsberatung vor Ort: Christiane Baltus (ehrenamtliche Beraterin), Ulrike Kilp (Geschäftsführerin des Diakonischen Werks) und Dr. Karl Späth (ehrenamtlicher Berater)

Die ambulante Krebsberatung des Diakonischen Werks bietet kostenfreie Beratung von fachkundigen Ehrenamtlichen an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Heißes Thema – coole Werkstatt: „Dear White Church – Dear Colourful Church“

Solingen, 17.05.2022

Wir laden dich herzlich ein, beim KIRCHEnMORGEN gemeinsam mit uns über Rassismus nachzudenken und zu fragen, warum es in unserer Gesellschaft viel mehr Diversität zu geben scheint als in unseren eigenen kirchlichen Reihen.

Samstag, 4. Juni und Sonntag, 5. Juni 2022
jeweils 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Ebbtron, Dunkelnberger Straße 39, 42697 Solingen

Weitere Informationen findest du hier im Flyer

Für das neue Schuljahr suchen wir Erzieher*innen, Erzieher*innen im Anerkennungsjahr und Ergänzungskräfte für den Offenen Ganztag

Solingen, 16.05.2022

HIER KOMMEN SIE ZU DEN STELLENANGEBOTEN

Flucht und Migration, eine gesellschaftliche Verantwortung

Solingen, 13. Mai 2022

Am 24. Mai 2022 laden das Diakonische Werk und die Amnesty Gruppe Solingen ab 18:00 Uhr zur Vorführung des Dokumentarfilms „Eldorado“ in den Räumen der VHS Solingen ein.

Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof porträtiert in „Eldorado“ auf sehr persönliche Weise die Flucht tausender Menschen nach Europa, und zieht dabei Parallelen zu weiteren historischen Fluchtbewegungen. Der Eintritt ist kostenfrei, die 3G-Regel gilt.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges kommt Markus Imhoof, damals als kleiner Junge, zum ersten Mal ganz direkt in Berührung mit dem Thema Flucht. Seine Familie nimmt die junge geflüchtete Italienerin Giovanna bei sich auf – obwohl sich der junge Markus lieber einen Bruder gewünscht hat. Bald schon entwickelt sich aber zwischen den Kindern eine enge Bindung, die auch nach der Ausweisung Giovannas durch einen regen Briefkontakt aufrechterhalten wird. Dieser intensive Kontakt wirft Fragen auf – Fragen, denen der mittlerweile erwachsene Markus in seinem Dokumentarfilm nachgeht.

Dafür verfolgt er, etwa 70 Jahre später, die Geschehnisse bei der italienischen Küstenwache, die zwischen 2013 und 2014 mehr als 10.000 Geflüchtete aus dem Mittelmeer zieht. Dabei beleuchtet er auch die Auswirkungen globaler Systeme auf das Schicksal der Einzelnen – und lädt die Zuschauenden dazu ein, selbst über ihre Rolle in diesen Systemen Gedanken zu machen.

Durch die Einbeziehung seiner persönlichen Geschichte und die Nähe zu den Protagonisten macht der Regisseur das Schicksal Geflüchteter erfahrbar. Er verknüpft dabei Beobachtungen aus verschiedenen Fluchtbewegungen – angesichts des aktuellen Ukrainekriegs wichtiger und aktueller denn je.

In diesem Jahr feiert die Integrationsagentur in Solingen 15-jähriges Bestehen – und damit 15 Jahre Engagement mit und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Neben Beratungsangeboten besteht auch ein wichtiger Teil der Arbeit in der diversitätssensiblen Öffnung von Einrichtungen vor Ort. Die Filmreihe in Kooperation mit der lokalen Amnesty-Gruppe soll zudem der Solinger Öffentlichkeit die Gelegenheit geben, sich auf niedrigschwellige Art mit Themen wie Flucht und Migration auseinanderzusetzen.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig. Veranstaltungsort ist die VHS Solingen in der Mummstraße 10. Die Veranstaltenden freuen sich auf Ihre Teilnahme!

Diakonie und Kommunales Integrationszentrum laden zum Tag des Dialogs

Solingen, 28. April 2022

 

Das Diakonische Werk und das Kommunale Integrationszentrum laden alle Solinger*innen herzlich ein, am 16. Mai ab 17:00 Uhr am Tag des Dialogs teilzunehmen, in diesem Jahr zum Thema „Frieden“. Veranstaltungsort ist der Bürgersaal der Stadtkirche in Solingen Mitte.

Hoch über der Stadt, vor einem einmaligen Ausblick über Solingen, begrüßen die Veranstalter sowie Moderierende aus verschiedenen Gruppen und Initiativen aus der Stadt alle Interessierten und laden zum Gespräch ein. Der Tag des Dialogs findet im Rahmen der Aktionstage der Integrationsagenturen und der Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Gemeinsam den demokratischen Zusammenhalt in der Stadt stärken: einen Beitrag dazu zu leisten kann ganz einfach sein. Das zeigt der Tag des Dialogs, der in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden kann. Im Bürgersaal werden Diskussionstische aufgestellt, an denen alle Platz nehmen können, die miteinander ins Gespräch kommen möchten – dafür im Alltag aber oft nicht die Zeit oder den Raum finden. „Achtsame Kommunikation macht aufmerksamer und offener und trägt dadurch auch zu einem friedlichen Miteinander in der Stadtgesellschaft bei“, so Fiona Sprack, Mitarbeiterin der Integrationsagentur des Diakonischen Werkes.

Der Tag des Dialogs hat sich bereits als fester Termin im Solinger Stadtkalender etabliert: 2018 wurde er zum ersten Mal vom Diakonischen Werk und dem Kommunalen Integrationszentrum ausgerichtet, und bringt seitdem jährlich verschiedenste Menschen aus dem Stadtgebiet zusammen. Angesichts der Pandemie musste er zuletzt abgesagt werden – umso mehr freuen sich die Veranstaltenden, ihn in diesem Jahr wieder ausrichten zu können.

Als Teil des Diakonischen Werkes setzen sich landesweit die Integrationsagenturen seit 2007 gezielt für die Teilhabeförderung zugewanderter Menschen ein. Seit 2019 gibt es zudem in Solingen die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit mit dem Schwerpunkt Institutioneller Rassismus. Gemeinsam sind diese beiden Stellen in den verschiedensten Bereichen in der Stadt aktiv und fördern durch vielfältige Bildungs-, Beratungs- und Sensibilisierungsangebote somit auch den offenen Dialog.

Um das 15-jährige Bestehen der Integrationsagenturen in NRW und in Solingen gebührend zu feiern, gibt es im Mai über den Zeitraum von zwei Wochen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen vor Ort. Wenn Sie mehr über die Angebote der Integrationsagentur und der Servicestelle für Antidiskriminierung in Solingen erfahren möchten, können Sie sich unter https://diakonie-solingen.de/angebote-einrichtungen/integrationsagentur/ sowie https://ada-diakonie-solingen.de/  informieren.

So vielfältig wie die Solinger Stadtgesellschaft sind auch die Meinungen und Ansichten – kommen Sie gerne am 16. Mai in den Bürgersaal und diskutieren mit!

Um Anmeldung per Mail wird gebeten: fiona.sprack@evangelische-kirche-solingen.de.

Es gilt die 3G-Regel, die entsprechenden Nachweise werden beim Einlass kontrolliert.

Das Diakonische Werk und das Kommunale Integrationszentrum freuen sich auf Ihre Teilnahme!